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Schülerzeitung

Gegen Rassismus und für Courage

Die Schülerzeitung besucht die AG SOR-SMC



Im Interview mit Herrn Wichter, dem Leiter der AG „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“, gab er Antworten auf grundsätzliche Fragen zur Konzeption sowie generelle Informationen zu AG-Inhalten.

Zum Beispiel ist es sehr wichtig zu erwähnen, dass die AG im Gegensatz zu ihrem Namen weniger mit Rassismus und mehr mit Hilfsbereitschaft gegenüber allen Schüler*innen der Schule zu tun hat.

Herr Wichter erläuterte auch die Entstehung der AG in der Schule: Vor 4 Jahren wurde das Projekt S.o.R.S.m.C. von Schüler*innen entdeckt und durch eine Abstimmung von allen hier in der Schule arbeitenden Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern und dem Hausmeister mit einer Mehrheit von über 90% gewählt.

Seitdem darf sich die OWS „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ nennen.

Nun musste aber nachgewiesen werden, dass es jedes Jahr eine AG gibt, die sich mit dem Thema beschäftigt und es muss jedes Jahr mindestens ein Projekt stattfinden, das sich gegen Rassismus wendet und für „Courage“ steht.

Das Projekt konnte leider aufgrund der Coronakrise in diesem und letztem Jahr nicht stattfinden.

Zum Thema, was die Schüler*innen in der AG machen, sagte Herr Wichter, dass die Schüler*innen versuchen, so gut wie möglich Ungerechtigkeit in der Schule zu verhindern und zu vermitteln, wie man sich richtig und respektvoll im Alltag verhält.

Dabei geht die AG davon aus, dass Mobbing an der Schule nicht ganz verhindert werden kann, aber man mit viel Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Umgang erreichen kann, Verhaltenszüge abzuschwächen, die zu Rassismus und Ausgrenzung führen.

Aber auch die Schülerinnen und Schüler finden, das Rassismus bekämpft werden sollte und stehen dafür ein.

Sie haben die AG aus Interesse daran gewählt, Mitschüler*innen zu zeigen, dass wir hier an unserer Schule ganz ohne Rassismus lernen können, für einander einstehen und uns vor allem gegenseitig respektieren.

Die Schüler*innen sind allgemein sehr zufrieden mit dem Leiter der AG, jeder der befragten AG- Mitglieder meinte, dass sie viel Spaß bei der interessanten und konstruktiven Zusammenarbeit haben.

Sehr häufig wurde bei der Befragung genannt, dass den Schüler*innen gefällt, dass sie in unterschiedlichen Gruppen Pläne erstellen, um Rassismus und Mobbing vorzubeugen, um also präventiv tätig zu werden.

Sogar einheitliche AG T-Shirts hat Herr Wichter für die ganze Gruppe gestellt. Diese T-Shirts werden während der AG-Zeit getragen und erhöhen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gruppenzugehörigkeitsgefühl für eine wichtige, gemeinsame Idee.

Die Schülerinnen und Schüler der AG arbeiten in letzter Zeit an einem Projekt namens: „Mobbing und Wir gegen Rassismus“.

Dabei gehen sie mit Plakaten in der Grundschule von Klasse und Klasse und zeigen, wie sie sich gegen Rassismus wehren können und wie man sich verhalten sollte, wenn man gemobbt wird.

Die Schülerzeitung findet es wichtig und richtig, dass es eine AG gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigt und so unsere Schulgemeinde dafür sensibilisiert.


Text: Lisa-Sophie Luft und Maximilian Höll (beide 9G), Tuana Caliskan (5b)
Bild: Lena Rahn und Birk Röhe (beide 9G)