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Schülerzeitung

Rollenspiele? Wie am Computer?

Ein „Pen and Paper“ Rollenspiel.

Was ist das? Ein Rollenspiel in dem jede*r Spieler*in die Rolle einer Heldin bzw. eines Helden schlüpft und ein Abenteuer erlebt wie beispielsweise einen Kampf gegen wütende Orks oder einen lustigen Abend in einer Taverne. Alles ist möglich! Du bist der / die Held*in, du kannst alles machen was du willst!

Spielt man das am Computer? Nein, wie der Name „Pen and Paper“ schon sagt braucht man nur Stift und Papier; aber bei den meisten Rollenspielen auch Würfel. Der Würfel ist für den Zufall zuständig.

Schafft er / sie es oder nicht?


Beispiel:
Der Held möchte eine Holztür aufstoßen. Dann sagt der Spielleiter: „Dann mach' mal eine Probe auf Körperkraft.“ Dann würfelt der Spieler auf seinen Wert (z.B. 11) und er würfelt eine 7. Dann sagt der Spielleiter: „Gut! Du kannst die Tür aufbrechen und siehst dahinter …“
Oder der Held würfelt eine 14 und der Spielleiter sagt: „Du stößt gegen die Tür, sie wackelt etwas, aber sie wurde nicht geöffnet und durch den Stoß tut deine rechte Schulter weh…“
Wer oder was ist der / die Spielleiter*in? Der/die Spielleiter*in bestimmt den Verlauf des Spiels. Er / sie hat vorher das Buch (in dem das Abenteuer beschrieben wird) komplett gelesen und erzählt die Geschichte. Aber natürlich kann und sollte er / sie das Abenteuer verändern und auf die Wünsche der Spieler*innen eingehen. Es sei denn, diese tun etwas, was das Abenteuer vorzeitig beendet (wenn die Spieler*innen es unbedingt wollen, kann man das trotzdem machen), wie z.B. einen Charakter töten, der noch wichtig wird.
Als Spielleiter*in hat man alles richtig gemacht, wenn die Spieler sich gut in das Abenteuer und ihre Held*innen hineinversetzen können und ein „episches“ Gefühl verspüren.

Ein Beitrag von Jan Mamay (Klasse 8RA) für die AG „Digitale Schülerzeitung“
Foto: Jan Mamay